Montag, 12. September 2016

Tag 48


Letzter Tag, 9. September in NY, da kann man schon mal bis 10:30 Uhr schlafen. Ein Problem ist nur, dass man bis 11.00 Uhr eigentlich das Apartment verlassen soll….
Schnell die Klamotten gepackt und dann „Auf zum letzten Tag“



















Kostenlos mit der Staten ferry Island gefahren. Alle fahre hin… steigen aus der Fähre aus… steigen in die andere Fähre ein…. fahren wieder zurück nach Manhattan. 




















Heute 9/11 mit Geleitschutz. Die Officer haben aber gewinkt und für die Fotos geposed, da denke ich mal, dass die Terrorgefahr nicht zu hoch war.




















Jedenfalls hat uns diese alte Dame zusätzlich freundlich zugewinkt.





















Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt (sieht wirklich ein bisschen unwirklich aus auf den Fotos, oder?) was  essen, trinken, Dinge anschauen, Kaffee, ein Bier, ein T-Shirt kaufen, da lässt sich der Nachmittag aushalten




















Heute ist 9/11, unvorstellbar. Was vor genau 15 Jahren hier passiert ist. 9/11. Die Nummer des Notrufes in Amerika ist  911. Uwe: „Die Moslems haben einen seltsamen Humor!“ 
Alle waren unterwegs, die irgend jemandem, der damals gestorben ist, die Ehre erweisen wollten. Hunderte Harleyfahrer trafen sich am Ground zero.




















Die Musiker der jeweiligen Polizeiwache, in Erinnerung an die, die ihr Leben verloren haben, haben uns seit dem Morgen musikalisch begleitet (wir lagen aber noch im Bett).

Viele Menschen in T-Shirts, mit den jeweiligen Aufschriften, was sie tun für die Angehörigen, bzw. als Reminiszenz für die Opfer …. (2 Monate wandern von Manhattan nach Florida für Pete, Spendenlauf für John über 1000 Meilen, Vietnamveteranen-Biker für 9/11-Opfer oder Laufen mit 30 kg auf den Rücken wie die NY-Firefighter).
Für mich alles sehr ergreifend.
Das Memorial war geschlossen und nur für die Angehörigen der Opfer offen. Ab 15.00 Uhr dann wieder für alle. 




















Das war dann eher enttäuschend. Ein paar Blumen. Mehr nicht. Uwe: „Nach 15 Jahren erinnert man sich vielleicht nicht mehr so sehr.“ (Von den 100 Leuten, mal abgesehen, die rund um Ground Zero standen, die die Wahrheit über die Attacke ans Tageslicht bringen wollen, weil ja alles erstunken und erlogen ist, was WIR denken, über diesen Tag zu wissen.)




















Mit der S-Bahn zum Flughafen und da saßen wir dann. Der schöne Sonnenuntergang mit dem Schattenriss von Downtown war inclusive.

Beim Start konnten wir Manhattan unter uns sehen. Und die „Tributes in light“ die über Ground Zero hoch in den Himmel ragten.

Das Ende unseres Blogs ist die  Zusammenfassung von allem, dann ist Schluss. 

Wir sind jetzt schon in Oslo, am Tag 49. Neben mir schläft Sylke auf einer Bank des Flughafens. Mein Computer zeigt immer noch die Zeit von Hawaii: 3:15 am. Zwölf Stunden Zeitunterschied sind eingeholt. In zwei Stunden gehts weiter. Nach Berlin.


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