Samstag, 22. Dezember 2018

Tag 8

Was für eine besch... Nacht. Das ging nicht nur uns so. Alle waren fix und fertig heute morgen. Aber der Reihe nach: Um 21:30 haben wir leicht kurzatmig (ihr erinnert euch: Schlafen in 3700m Höhe) die Äuglein zu gemacht, Sylke schon mit feinsten Kopfschmerzen und die Aspirin lagen mit dem Hauptgepäck in Arequipa. 
Um 23:00 Uhr dachten wir zum ersten Mal, die Nacht ist um. War sie aber nicht. Was dann kam, war eine verzweifelte Suche nach der richtigen Schlafstellung, der Entspannung, Abschalten, dazwischen ein Gang zum Klo, Ärgern etc.. Gefühlt haben wir die ganze Nacht in einem kalten Zimmer kaum ein Auge zu gemacht. Ob es an der Höhe lag, dem Coca, der Thermalquelle oder an allem zusammen, Vermutungen gabs viele, Gewissheit keine. 














Der Tag hat uns mit tollstem Sonnenschein für die schreckliche Nacht entschädigt. Der Vulkan Sabancaya (ganz links) rauchte immer noch. Zum Glück ging es um 6.30 Uhr los. (Man wird schon wunderlich auf so einer Reise, da freut man sich, wenn es 6.00 Uhr Frühstück gibt, aber nach durchwachter Nacht ist das Aufstehen eine Erleichterung!)














Vorbei an Terrassenfeldern, tiefen Schluchten und schöner Gegend sind wir zum Colca Canyon gefahren. Unterwegs hat sich noch der Vulkan Hualca Hualca von seiner schönsten Seite gezeigt.
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Sylke durfte ein bisschen Alpaca kraulen.














Die Perunaer behaupten, dass der Colca Canyon der tiefste der Welt ist. Von den Bergspitzen rechts und links bis in den Canyon ist er das wohl (4200 Meter), aber die Berge sind dann doch ein paar Meter hinter dem Canyon, wenn Ihr wisst, was ich meine. 














Egal ob der tiefste oder zweittiefste, schön war es trotzdem und die Hauptattraktion ist  der „König der Lüfte“, also der Condor. Der größte fliegende Vogel oder vielleicht auch noch der zweitgrößte (aber dann wunder ich mich, warum die Lufthansa ihre Fluggesellschaft Condor nach dem zweitgrößten Vogel genannt hat.... egal.) 
Leider haben die Condore gerade genug mit ihrem Nachwuchs zu tun und erheben sich eher selten in die Lüfte. Wir haben statt 20, aber wenigstens drei gesehen. 













Dann ging es wieder zurück in die Stadt. Vorbei an imposanten Gesteinsformationen auf 4000 Metern Höhe.














Mit einem Zwischenstop in Maca. Auch eines der Städtchen, die zuerst 1991 und dann 2016 von Erdbeben gebeutelt wurden. Vieles ist noch nicht repariert, aber in der Kirche wurden die gröbsten Schäden behoben. Andere Kulturen, andere Bilder. In der Kirche (und nicht nur in dieser) gabs dann den Christus in Brokat zu bestaunen. 














Noch ein bisschen Peru Limokunde gefällig?
Was ist das Lieblingsgetränk der Peruaner?














Sieht aus wie aufgelöster Klostein, riecht nach rosa Bubble Gum und schmeckt auch so. Wird von Alt und Jung getrunken, gern auch in der 2 l-Falsche.
Inka-Cola. Hmm....lecker. (Die gesundheitsbewusste Deutsche schüttelt sich da nur ein bisschen.) 

Na dann Prost bis morgen. Da geht es nach Cusco um 6:30. Naja, macht nichts, wir haben ja Ferien.

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