Sonntag, 23. Dezember 2018

Tag 9

Wieder einmal früh aufgestanden, weil es um 6:00 Uhr los ging zum Flugplatz. Die 600 km zwischen Arequipa und Cuzco hätten mit dem Bus 9 Stunden gedauert. So waren wir in 50 Minuten da. Zwar war kurzzeitig bdie halbe Gruppe und der reiseleiter verschwunden, aber da der Flieger sowieso mit Verspätung losflog hat dann doch noch alles geklappt.
Cuzco hat knapp 900 000 Einwohner und über 400 000 Touristen kommen jedes Jahr in die Stadt. Tendenz steigend.














Nach einem kurzen Rundgang in der Stadt, auf deren Marktplatz gerade der Cuzcoer Striezelmarkt stattfindet,














haben wir es uns in einer Bar gemütlich gemacht und dem Treiben von oben zugeschaut.
Anschließend gabs Inkakultur satt.














Tambomachay war eine alte Raststätte hoch über der Stadt. Die Inkas hatten ein ausgeklügeltes Postsystem, bei dem Läufer die als Knoten auf einer Schnur festgehaltenen Botschaften durch das ganze Reich transportierten. alle 20 Kilometer war eine dieser Stationen. Kam ein Läufer dort an übernahm der nächste usw.














Wir haben natürlich noch viel mehr gelernt. Auch über das Inkakreuz, das die 3 Einigkeiten darstellt, die für die Inkas sehr wichtig waren und ihre Reliogion begründet haben.














Viele Spekulationen gibt es allerdings noch um die Bauweise der alten Inkastätten. Bis heute ist nicht geklärt, wie sie das tatsächlich gemacht haben: Steine von mehreren Tonnen Gewicht so zu bearbeiten, zu transportieren und aufzustellen, dass in die Ritzen zwischen den Steinen kein Blatt Papier passt. Sehr beeindruckend war das in der Festung (davon geht man aus, dass es eine war) Saqsay Waman zu sehen.














Auf dem Rückweg noch eine schicke Kopfbedeckung auf dem Markt  für Sylke ausgesucht.














Dann durften wir noch betrachten, was die Spanier im 16. Jahrhundert so mit den Inkastätten angestellt haben. Zuerst haben sie die z.B. das pure Gold abmontiert und nach Spanien geschickt, das 80 cm breit und 50 cm hoch auf der Mauerkrone rund um die Zeremonienstätte in Cuzco angebracht war (Cuzco war nach Auffassung der Inkas der Nabel der Welt und entsprechend prunkvoll war die Ausstattung).














Sie haben einfach über diese Stätte ein Kloster gebaut und einen Teil der alten Inkamauern integriert. Wahrscheinlich weil sie es einfach nicht fertig gebracht haben sie zu zerstören. Die Inkas waren nämlich die Erfinder des Legosteines.














Die einzelnen Steine einer Mauer waren miteinander verzahnt um Erdbeben standzuhalten. 
Schließlich haben wir uns noch in dem angesagten Viertel von Cuzco ein nettes Abendessen gegönnt und jetzt haben wir die Rucksäcke gepackt und sind fertig für den Inka-Trail.

Und: Wir sind jetzt dann mal wirklich weg. Morgen früh um 6:00 geht es auf den Inka Trail. Wir werden 3 Tage lang wandern und 3 Nächte im Zelt schlafen. Am 4 Tag, dem 28.12., kommen wir frühmorgens durch das Sonnentor in Machu Pichu an. Wir sind übrigens die einzigen aus unserer Reisegruppe die das machen. Hoffentlich können wir am 28. abends dann alles für Euch posten. Es wird auf jedenfall spannend und drückt uns bitte die Daumen, dass wir nicht allzu schlechtes Wetter haben.

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